Wenn das Eigenheim krank macht- Maßnahmen für ein gesundes Haus

Facebook10Google+0Pinterest0Twitter0LinkedIn0
Teilen Sie doch bitte unsere Inhalte:

Nachhaltigkeit, ökologischer Anbau und Energiesparen sind Begriffe, die mit Beständigkeit von den Medien aufgegriffen werden. “Ökologisches Bauen” ist ebenfalls zu einem Terminus geworden, der einen großen Einfluss auf die Bauweise von heute genommen hat und, Gott sei Dank, noch immer nimmt.

Aufgeschreckt von Asbest verseuchten Häusern und vor allem den gesundheitlichen Schäden, die damit einher gehen, liegt das Augenmerk von Architekten und Bauherren auf der Errichtung Strom sparender und ökologisch sinnvoller Bauten. Was Sie beachten müssen, um ein gesundes Haus Ihr Eigen zu nennen, und wie Sie Ihre Gesundheit schützen können, soll im Folgenden aufgezeigt werden.

Was ist beim Bau eines Hauses zu beachten, um Gefahrenquellen auszuschließen?

Wenn Sie sich zum Bau eines Hauses entschlossen haben, hat ein gesundes Haus die symbolische Bedeutung einer “zweiten Haut”. Daher sollten Sie außergewöhnliche Sorgfalt beim Bau walten lassen, denn Gefahren für Ihre Gesundheit lauern auch außerhalb.

Elektrosmog, der nicht nur von Handys ausgeht, ist eine immer noch unterschätzte Belastung. Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter elektrosmog.com, der offiziellen Internetseite der Internationalen Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung. Auch Hochspannungsmasten und Windräder können sich ungünstig auswirken, aber auch große eiserne Öltanks im Keller können das natürliche Erdmagnetfeld negativ verändern und sind somit nicht gesundheitsfördernd. Prüfen Sie daher schon bevor Sie ein Grundstück kaufen die Infrastruktur der Umgebung und vernachlässigen Sie auch nicht die Planungen für die Zukunft, informieren Sie sich, wie Ihre Umgebung in den nächsten Jahren umstrukturiert werden könnte.

Natürliches und energiesparendes Bauen schont nicht nur den Geldbeutel

Verwenden Sie nur Baustoffe, die umweltverträglich, einfach zu entsorgen und biologisch abbaubar sind. Sie sollten außerdem aus der Region stammen und ohne großen Energie- und/oder Transportaufwand hergestellt worden sein. Besonders wichtig ist die Vermeidung von Giftstoffen im Baumaterial, damit Sie auch wirklich in ein gesundes Haus einziehen können. Auch hier sollten Sie sich selbst informieren und nicht nur auf das beauftragte Bauunternehmen hören, es sei denn, Sie können Ihrem Bauherren absolut vertrauen.

Gerade beim Thema “ökologisches Bauen” kommt das Holzhaus ins Spiel. Die ausnehmende Natürlichkeit des Baustoffes sorgt für behaglichen und warmen Wohnkomfort. Eine kürzere Bauzeit sowie die ausgezeichnete Wärmedämmung, gerade im Winter, die sich senkend auf die Heizkosten auswirkt, sind weitere Vorteile gegenüber herkömmlichen Häusern.

Holz, als reines Naturprodukt, kann Wasser aufnehmen und bei geringer Luftfeuchtigkeit wieder abgeben. Das bedeutet, Sie haben ein erheblich besseres Klima als in einem Haus anderer Bauart. Auch für Allergiker ist ein Holzhaus die optimale Wahl. Natürlich ist es etwas pflegebedürftiger (Sonnenschutz!) als ein “normales” Haus, aber ein gesundes Haus sollte auch mit Hingabe gepflegt werden.

Auch das Thema “Energieverbrauch” spielt eine wichtige Rolle für die Umwelt (und für Ihre Finanzen). Effiziente Wärmedämmung, Nutzung der Sonnenenergie und wirksame Entwässerungstechnik sind zusätzlich zu bedenken. Wichtige Informationen hierzu liefert zum Beispiel die ig-greentec.de, denn energiesparendes Bauen senkt dauerhaft die Nebenkosten!

Schimmelpilze – Symptome für ein “krankes” Haus

Die Ursachen für diese gefährlichen “Hausbewohner” können in der Verwendung von Materialien liegen, die ein geringes Wasserdampfaufnahmevermögen haben, wie dies zum Beispiel bei Beton der Fall ist. Auch Wandfarben oder Tapeten mit hohem Bindemittelanteil können der Bildung von Schimmelpilzen Vorschub leisten. Fassadenfarben, die wasserdicht sind und somit das Ausdringen der Feuchtigkeit nach außen verhindern, sind ebenfalls oft die Ursachen.

Schimmelpilze bilden sich auch hinter Möbeln, die direkt an den Außenwänden stehen. Fakt ist, dass die oft genannte ungenügende Lüftung der Räumlichkeiten in den seltensten Fällen die Ursache für den Pilzbefall darstellt. Sollten Sie in Ihrem Haus diese gesundheitsgefährdenden Pilze entdecken, dann muss der Fachmann gerufen werden. Denn die Ursachen sind vielschichtig. Eventuell muss ein neuer Wärmeschutz verlegt, Schutz vor Schlagregen erneuert oder eingebaut werden, Installationen wasserdicht gemacht, oder es müssen andere bauliche Maßnahmen erfolgen.

Und das dringend! Denn Schimmelpilzbefall in Häusern kann zu ernsthaften Erkrankungen führen. Dauernde Abgeschlagenheit, Hautausschläge oder plötzlich auftretendes Asthma im Haus sind nur einige der Anzeichen, die Sie hellhörig werden lassen sollten. Auch durch andere Einflüsse kann sich das sogenannte Sick-Building-Syndrom entwickeln. Umfassende Informationen zu dieser Erkrankung und möglicher Auslöser erhalten Sie hier.

Resümee

Wenn Sie die Gelegenheit haben, ein neues Haus zu bauen, dann achten Sie schon zu Beginn darauf, dass Sie in ein gesundes Haus einziehen. Denn im Eigenheim soll man sich nicht nur wohlfühlen, sondern auch der Gesundheit etwas Gutes tun!

Und auch bei der Inneneinrichtung sollten Sie nach dem Bau auf die Schadstoffbelastung achten, damit Sie nicht in einem gesunden Haus leben, aber trotzdem krank werden. Natürliche Haushaltsmaterialien schützen zusätzlich vor Beschwerden, z.B. stehen zurzeit die Energiesparlampen massiv in der Kritik, wie Sie im Video sehen können.

Weiterführende Informationen

dislike

Facebook10Google+0Pinterest0Twitter0LinkedIn0
Teilen Sie doch bitte unsere Inhalte:

Kommentare

Kommentare

No comments yet.

Leave a Reply